Ohneklammerkunst.

Auf der Vernissage im Dezember habe ich ein relativ großes Objekt vorgestellt. Ein Objekt mit Gipsbinden, die bordeauxrot lackiert waren. Abgesehen davon, dass es lebhafte Diskussionen darüber gab, ob diese Angabe des Lackherstellers der Realität entsprach 😉 , kam bei den Besuchern ein völlig unerwartetes Thema auf:
Zum Hintergrund: Ich hatte das Objekt an die Wand gehängt und darauf hingewiesen, dass ich es später mit hellgrauen Klammern versehen wolle. Da es aber hellgraue Holzwäscheklammern nicht gibt (ich sie also selbst herstellen muss), hatte ich es schon einmal vorläufig ohne die Klammern aufgehängt. Die hellgrauen klammern sollten später in Form von einem „Doppel-S“ auf dem Gips zu sehen sein.

CIMG4086So, die Diskussion mit den Vernissage-Besuchern ging um die Frage, ob dieses Objekt wohl besser ohne die Klammern aussähe oder nicht. Es gab dazu verschiedene Meinungen, aber die Fraktion derjenigen, die für ein Weglassen der Klammern plädierten, überwog. Es kam sogar der Wunsch auf, ein ähnliches Objekt ohne Klammern mit feuerroten Gipsbinden einmakl zu sehen zu bekommen.
Nun, hier ist es, gerade fertig:
CIMG4226Mit dieser Farbe und dieser Beleuchtung zeigt das Objekt mit den mehrlagigen Gipsbinden die von mir angestrebte Plastizität. Auch ohne Klammern ein interessantes Schattenspiel.
Das wird auch in einer Detailaufnahme schön deutlich:

CIMG4222

Advertisements