Neue Heimat.

Die Vernissage ist vorüber. Schade, dass das Wetter doch einige vom Kommen abhielt. Dabei schneite es an dem Tag eigentlich nur einmal. Und das allerdings von morgens bis abends. 😉 Von daher verständlich, dass viele die Anfahrt scheuten…

Schön waren aber die Gespräche mit denen, die kamen. Es gab ausführliche „Debatten“ um die unvollendeten Projekte. Bei einem Objekt, „der Blitz“, wurde von mir zur Diskussion gestellt, wie ich es vollenden sollte. Mein Vorschlag war: Gipsbinden schwarz lackieren und orangefarbene Klammern verwenden. CIMG3726

Die Gegenvorschläge kamen reichhaltig und gingen von rotem Gips mit goldenen Klammern plus Barockrahmen (es grüßt Herr Glööööckler!) bis hin zu silberfarbenen Gips mit Klammern, die unten schwarz und in der Spitze hellgrau eingefärbt sind. Und es gab auch Zustimmung zu meinem Vorschlag. – Vielleicht sollte ich eine Blitz-Serie machen mit verschiedenen Varianten.

Daneben sorgte ein neues Objekt für Gesprächsstoff. Ein etwa 1 Meter mal 1 Meter großer Keilrahmen war von mir mit Gipsbinden umwixckelt worden und dann mit einem sehr dunklen Rot, eine Art Bordeaux-Rot lackiert worden. Die Klammern sollten eine Schlangenlinie formen. Bei dem ausgestellten Stück fehlten die Klammern jedoch noch, weil ich sie erst herstellen muss, da ich hier ein Hellgrau als Farbe wählen wollte. Und eine Klammer in einer solchen Farbe ist in Deutschland nicht zu haben.SAMSUNG

Und die Dikussion ging nun darum, ob das Objekt mit den lackierten Gipsbinden nicht ohne Klammern so toll aussähe, dass man besser die Klammern wegließe…
Ein schwieriger Vorschlag für einen Klammerkünstler. Ich weiß noch nicht, was ich tun werde.

Das Atelier mit Ausstellungsraum ist für mich ein neues Zuhause geworden, meine neue Heimat für meine künstlerischen Aktivitäten. SAMSUNG

Und der Vernissage-Termin hat dafür gesorgt, dass ich innerhalb von einer Woche alles fertig haben musste. Ein tolles Gefühl, freie Fahrt zu haben und sich nicht mehr um organisatorische Dinge kümmern zu müssen.

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Heute geht´s los.

Und alles ist vorbereitet für die Vernissage. 🙂
Das war eine Woche Rumrödelei, das ganze Atelier mit Ausstellungsraum fertigzustellen. Besonders die Bildleisten bereiteten besondere Freude. 😦 Fast 90 Löcher bohren und dabei ganz neue Erkenntnisse gewinnen übder die Beschaffenheit der Mauern in diesem Gebäude. Quasi Tiefen-Exploration! 😉

Die Anbringung der Werbeplane mit dem Logo im Schaufenster war eine richtig knifflige Angelegenheit. Sie sollte schön sichtbar sein, aber auch nicht zuviel Licht wegnehmen. Daher entschied ich mich für eine Anbringung auf dem Schaufensterboden. Mit dem Nachteil, dass Objekte im Schaufenster einen Teil der Plane verdecken. Nun ja, irgendeinen Tod muss man sterben.CIMG3701

Heute werde ich zwei Objekte in unfertigem Zustand präsentieren und dazu die Meinung der Besucher einholen, mit welchern Farben ich sie dann fertig stellen soll. Quasi Schwarmintelligenz im Kleinformat. 😉 Ich bin total gespannt.

Alles neu.

Was für ein Glücksfall!

Da will ein Immoblienmakler nach 12 Jahren mit seinem Büro aus einem Wohngebiet wegziehen. Ein  Wohngebiet, in dem sich nach einer Sparkasse und dann einem Bäcker später kein Einzelhandelsgeschäft mehr halten konnte. Und genau so etwas  habe ich gesucht! Die Läden in der Fußgängerzone von St. Ingbert sind viel zu teuer, die Miete richtig hoch. Hier, in diesem Wohgebiet, in der Nähe des Kreiskrankenhauses, aber ist die Miete sehr erträglich, macht es mir leichter, den Mut für diese monatliche Investition in meine Klammerkunst-Zukunft aufzubringen.
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Und dann auch noch das: Eine fast optimale Raumaufteilung. Ein sehr großer Hautptraum an der Straße, der sich gut für Ausstellung und Büro eignet sowie ein Nebenraum, perfekt für die Arbeit. Fast zu schön um wahr zu sein.

Nach dem Umzug zum Monatswechsel und Einrichtung von Atelier und Büro gehe ich mit viel Elan daran, neue Objekte fertig zu stellen. Und: Die Vernissage am kommenden Sonntag vorzubereiten. Ich bin total gespannt, wie viele Besucher kommen werden…