Rien ne va plus.

Ich habe mit relativ kleinen Objekten angefangen und mich langsam, aber sicher an größere Keilrahmen gewagt. Allerdings habe ich hier bei der Verwendung von Gipsbinden zunehmend das Problem, dass ich in der kleinen Werkstatt, die ich zu meinem Mini-Atelier umgebaut habe, immer mehr an Grenzen stoße.

Um die Leinwand zu umwickeln, muss ich von beiden Seiten an den Keilrahmen dran. Und nun habe ich auch noch ganz Große gefunden mit 1 Meter x 1 Meter. Da kann ich mich kaum mehr bewegen, wenn ich die in der Werkstatt bearbeite. Und eigentlich will ich noch viel größere Objekte erstellen.

Fazit: Ich muss hier raus.
Ich brauche ein Atelier mit genügend Platz. Mir kommt die Idee, mich nach leer stehenden Läden zu erkundigen. Die haben große Schaufensterflächen, sind also hell, was ideal für meine Arbeit ist. Und ich werde fündig! Ein Laden in einem absoluten Wohngebiet (wie konnte man da nur je was verkaufen?) passt prima für meine Bedürfnisse. Keine Laufgegend, aber das ist mir egal. In einem Monat geht es los!

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Back to the Gips.

Warum nicht schon früher? Gipsbinden hatte ich doch schon im Dezember 2011 erstmalig benutzt. Und danach nie wieder. Aber eigentlich sind sie ein ganz tolles Material. Es ist allerdings ein Riesen-Schweinkram, die zu bearbeiten. Sie sind auf einer Rolle und werden normalerweise zum Schienen von gebrochenen Körperteilen wie Armen, Beinen oder so verwendet. Jetzt verbinde ich Keilrahmen damit. Schön nass machen, dann um die Leinwand rollen. Dabei kleckert das lustig vor sich hin. Habe mir schon eine Metzgerschürze gekauft, um den größten Dreck abzuhalten. 😉
Der ausgehärtete Gips wird stumpf, hat aber schöne Textur. Der Stoffträger für den Gips ist immer wieder gut zu sehen… Mit Alkydharzlack blüht dafür dann alles wieder auf. Die Konturen werden glänzend und kontrastieren schön mit den farbigen Holzwäscheklammern.

„Weiß und Schwarz auf pinkem Gips“. Im Gegensatz zu anderen Gipsobjekten habe ich hier mal diagonal gearbeitet. MIt schönem „Faltenwurf“…